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1. Selbstbau-Projekt bei wer-kennt-wen (gestartet Januar 2011) Halllo Besucher dieser Seite! Solltest Du zufällig hierher gefunden und an diesem Selbstbau-Projekt Gefallen gefunden haben, dann kannst Du mit obigem Link zu unserer Gruppe kommen. Trag dich dort einfach ein und mach mit. Dort findest Du alle Informationen und Leute, die dir gern alle deine Fragen beantworten. Alles gut aufgehoben in der Box. ( RAACO SERVICE CASE 1)
* * * Aber der Reihe nach. Wir fangen klein an. 1. Selbstbau-Projekt Die wesentlichen Teile schon mal probehalber zusammengelötet und
funktionsbereit.
Bild 2 Im Detail.
Bild 3 Batterie-Clipse
Bild 4 Der Elektrodenhalter. Ein einfacher, aber höchst effektiver Elektrodenhalter. Mit Bohrungen für verschiedene Elektrodenabstände. Das Plexi- oder Acryl-Glas sollte mindestens 4 mm stark sein. Es läßt sich leicht sägen, bohren und mit der Feile bearbeiten. (vorher an einem Reststück ein bißchen üben) Langsam bohren, mit geringster Drehzahl und wenig Druck, sonst werden die Bohrlöcher warm und weich und sind nachher nicht passgerecht. Und Vorsicht: Es gibt zwei Sorten, die eine ist ziemlich lösungsmittelfest, verträgt sogar reinigen mit Aceton. Die andere Sorte verträgt das nicht. Spiritus zum Reinigen geht bei beiden. Tipp: Zum Bearbeiten mit einem Filzschreiber markieren und nachher mit Spiritus abwischen. (aber zuvor an einem Reststück testen) Die Elektrodenabstände sind (quer) 12,5 mm und (längs) 15 bzw. 30 mm. Das
erlaubt später zu Experimentieren.
Bild 5
Bild 6 Wie man sieht, kann man die Elektroden für verschieden hohe Gläser höher oder tiefer stellen. (Das Elektrodenende sollte nicht zu dicht an den Glasboden reichen, da sich dort bisweilen deutlich sichtbare "Kriechstrecken" im Wasser bilden, die dann von einer Elektrode zur anderen über den Glasboden verlaufen und den Elektrodenstrom kurzschließen. Der Abstand sollte darum mitdestens 10 mm über dem Boden des Glases stehen.)
Erster Bauvorschlag: So? (1.Vorschlag) Die "Elektronik" (wenn man das so nennen darf) sitzt separat auf einer kleinen Platine.
Das kleine Teil hier allein abgebildet.
Oder so? (2.Vorschlag)
Liegt nur lose im Gehäuse und kann herausgenommen werden.
Andere, einfache Möglichkeit:
Und hier noch einmal als "Bauteilzeichnung"
Ihr habt alles richtig gemacht und trotzdem funktioniert es nicht? Dann laßt Euch sagen, daß dies leider der Elektronik-Alltag ist! Erfahrene Elektronik-Bastler wissen das. (Und fallen trotzdem immer wieder darauf rein.) Der erste Gedanke ist immer: "Mit der Schaltung stimmt was nicht." Und der Fehler wird immer zuerst im Schaltplan vermutet. Der dringende Rat lautet: Bevor Ihr überhaupt mit diesem Projekt anfangt,
lötet Euch in nur 5 Minuten die Teile so, wie hier abgebildet, zusammen und
macht einen ersten Funktionstest. Wer meint, daß er das nicht braucht, darf sich
auch nicht wundern. Das Multimeter liegt dann sozusagen "als Kurzschluß" in der Schaltung und
zeigt genau den Stromwert an, bei dem die Strombegrenzung der Testschaltung
abregelt. Es ist somit der "höchstmögliche Strom". Und der "muß" etwa 5,6 mA
betragen und nicht etwa 20 mA oder irgendwas anderes (und auch nicht viel
weniger als 5,6 mA).
Stückliste: ( 09.02.2011) Reichelt Elektronik, Katalog Jan./2011. (Preisangaben ändern sich mit dem Erscheinen neuer Katalogausgaben.) www.reichelt.de Telefon 04422-955333 1 Stück Lochrasterplatine 160 x 100, Reichelt-Bestell-Nr. H25PR160 1,90 € 4 Stück Batteriehalter, Reichelt-Bestell-Nr. HALTER 9V, a 0,50 € 2,00 € 1 Stück Diode, Reichelt-Bestell-Nr. 1N 4007 0,02 € 1 Stück Spannungsregler, Reichelt-Bestell-Nr. µA78L24 0,14 € 1 Stück Widerstand, Reichelt-Bestell-Nr. METALL 10k 0,08 € 1 Leuchtdiode, Reichelt-Bestell-Nr. LED 5MM RT 0,08 € (Leuchtdioden gibt es auch in anderen Farben, Blau z.B., Bestell-Nr. LED 5MM BL, 0,28 €) 2 Stück Zwerg-Buchse 2,6 mm, Reichelt-Bestell-Nr. EBV 26 SW 0,51 € 2 Stück Zwerg-Stecker 2,6 mm, Reichelt-Bestell-Nr. ZS 26 SW 0,29 € 1 Mini-Krokoklemmensatz Reichelt-Bestell-Nr. MK 612S 0,97 € 1 Kunststoffbox, Reichelt-Bestell-Nr. RAACO POCKET 1 2,15 € 2 Stück Distanzbolzen, Reichelt-Bestell-Nr. DI 8MM, a 0,08 € 0,16 € 4 Stück 9V Batterien, Reichelt-Bestell-Nr. DURACELL 1X6LR61, a 1,55 € 6,20 € ___________________ Was man noch braucht: * * * Kurzanleitung: (erst alles lesen, dann erst beginnen, Batterien erst ganz zum Schluß einlegen) Eine Empfehlung vorweg: Es motiviert sehr und nimmt dem Anfänger viele
Ängste, wenn er sich wie in Und noch was: Bestellt euch lieber "einen kleinen Vorrat" der kleinen
Bauteile, die kosten ja nur ein paar Cent. 2. Den genauen Sitz der Batteriehalter mit einem Filzschreiber auf der
Lochrasterplatine markieren. 3. Isolierte Drähte an die "Lötfahnen" der Batteriehalter anlöten. (ca. 100 mm lange Stücke) 4. Die Batteriehalter befestigen. (mit Heißkleber geht es gut) Dabei die
angelöteten Drähte durch die Löcher der Ganz wichtig! 5. Aus dem abgeschnittenen Rest der Lochrasterplatine schneidet man sich das
kleine "Oberdeck", welches die (zum Bohren u. Sägen sag ich hier lieber nichts, das muß man(n) oder Frau können oder sich zeigen lassen) Abstand der beiden Buchsen beträgt 12,5 mm, Bohrung 5 mm. Zum Schluß werden die Elektronik-Bauteile plaziert, sprich "in die Löcher
gesteckt" und von unten mit Drähten Vor Einlegen der Batterien wird aber nochmals alles sorgsam überprüft, vor
allem, damit kein Kurzschluß die Batterien Der Elektrodenhalter.... An zwei der Experimentierkabel werden die "Krokodilklemmen" abgeschnitten und
die Enden mit den 2,6 mm Zwerg- Wenn alles richtig ist, muß die Leuchtdiode beim Eintauchen ins Wasser
aufleuchten. Man sollte zumindest bei den ersten Im Betrieb ist der Anfangsstrom nur sehr gering. Typisch ist z.B. ein
Anfangsstrom von nur 0,3 mA. Dieser steigt erst in Als Einschaltdauer werden 30 - 60 Minuten empfohlen. Angaben zum erreichten
ppm-Wert können nicht gemacht werden, Nur destilliertes Wasser verwenden. Niemals Salz hinzufügen und niemals
Leitungs- oder gar Mineralwassere verwenden. Kein doppelt oder dreifach destilliertes Wasser verwenden, es ist unnötig und
sinnlos und behindert den Herstellungs- Kein "Osmosewasser" verwenden. (vorab: ich diskutiere auch nicht mit Freunden des Osmosewassers über diesen Unsinn) Empfehlung: "AMPUWA für Spülzwecke" (das ist destilliertes Wasser für
medizinische Zwecke, kostet ca. ab 3,- Euro im Viel Erfolg! (sollten sich Fehler eingeschlichen haben, erbitte ich entsprechenden Hinweis) -------------------------------------------------------------
© April/2005 by HANS-DIETER TEUTEBERG • hans-dieter.teuteberg@t-online.de Illustrationen
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