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Selbstbau-Einsteigerschaltungen (Seite3)

(vollständig überarbeitet 22.12.2010)

Kolloidal-Silber-Einsteigerschaltungen

Der typische Elektrodenstrom zu Beginn des Prozesses liegt bei Geräten mit Gleichspannungsausgang und Verwendung von destilliertem oder demineralisiertem Wasser bei etwa 0,3 mA. Er sollte innerhalb von einigen Minuten auf 5 mA ansteigen.
Die Gesamteinschaltdauer sollte bei 200 ml etwa 30 Minuten bis 1 Stunde betragen.
Je länger die Einschaltzeit, um so mehr bildet sich ein unerwünschter Belag an den Elektroden. Bei längerer Einschaltzeit sollte nach 20 Minuten kurz abgewischt werden. (mit einem Stück Papier).

Schaltpläne "Kolloidal-Silber-Generator für Batteriebetrieb" finden Sie ganz unten auf dieser Seite.

 

Vorab:
Ein Gerücht, das immer wieder neu aufkommt und nicht totzukriegen ist: Man bräuchte nur eine 9V Batterie oder ein Autobatterie-Ladegerät und 2 Elektroden. Was dabei herauskommt, zeigen nachfolgende Bilder.

Das Experiment wurde mit reinstem destillierten Wasser  durchgeführt. (z.B. AMPUWA für Spülzwecke oder Infusionen)

Erste Überraschung gleich zu Beginn:
Der Anfangsstrom beträgt bei 9 Volt nur 0,14 mA und ist auch nach 2 1/2 Minuten nicht weiter angestiegen. Das ist viel zu wenig.

1.1



 

Nach 33 Minuten sind es erst 0,74 mA. So wir das nie was.

1.2

 

 

Nach 1 1/2 Stunden gerade mal etwa 1 mA.

1.3

 

 

Aber es setzen sich auf Grund der langen Einschaltzeit schon Partikel an der Minuselektrode ab. Das darf in solchem Umfang nicht sein.

1.4

 

 

Nach 2 Stunden sind erst 2 mA erreicht.

1.5

 

 

Nach 3 Stunden sind es erst 2,4 mA.

1.6

 

 

Nach 4 Stunden Einschaltzeit, nicht einmal 3 mA.

1.7

 

 

Dafür hat sich infolge der langen Einschaltzeit nun bedenklich viel Elektrodenschlamm gebildet.: Der Zwischenraum ist fast zugewachsen.

1.8

 

Nach 4 1/2 Stunden dann der lawinenartige Anstieg des Strom. Innerhalb von 2 Minuten von 3 auf 15 mA.

1.9

 

 

2 Minuten später sind es schon 51 mA.

2.0

 

 

Nun lassen die Elektroden durchfließen, was die Batterie hergibt. Der Strom steigt zwischenzeitlich auf über 150 mA, sinkt dann wieder infolge der Batterieentladung und steht nach fast 5 Stunden auf 134 mA.

2.1

 

 

3 Minuten später ist er weiter auf  119 mA gefallen. Die Batterie läßt nun deutlich nach.
(bei 5 Stunden Abbruch des Experiments.)

2.2

 

 


Ergebnis: Mit zu niedriger Spannung sind stundenlange Einschaltzeiten nötig. Dafür bildet sich vermehrt Elektrodenschlamm.
Weiterhin: Ohne Strombegrenzung gerät das Experiment außer Kontrolle, der Strom steigt zu einem nicht vorhersehbaren Zeitpunkt lawinenartig an. Eine Grenze der Stromhöhe wird lediglich durch die Leistung der Stromquelle gesetzt.

Fazit: Mit "nur Batterien" oder einem Ladegerät geht es nicht. Auch wenn dies immer wieder neu behauptet wird.

 

Wollen Sie wirklich solch ein fragwürdiges Silberwasser produzieren? Wahrscheinlich nicht!

2.3

 

* * *

 

Kolloidal-Silber-Generator für Batteriebetrieb

Die nachfolgenden Schaltungen enthalten nur wenige Bauteile. Die notwendige Strombegrenzung ist gegeben und die Elektrodenspannung von 4 x 9 Volt sorgt für einen schnellen Anstieg  auf  5 mA. Das so hergestellte Silberwasser ist qualitativ hochwertig und unterscheidet sich in nichts, von solchem, das man mit teuren Geräten erzielt.

Blatt 1

 

 

 

 

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